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Inhaltsverzeichnis

 

Preisträger 2003

Sieger 2003

© Thoma Holz

Holz100 der Thoma Holz GmbH ist eine massive Holztafelbauweise. Dabei werden die Holztafeln ohne jeden Klebstoff und Holzschutzmittel durch Holzverdübelung zusammengefügt. Holz100 hält derzeit den Weltrekord für Wärmedämmung aller statisch tragenden Baustoffe sowie den Weltrekord in Wärmespeicherung aller üblicherweise beim Bau verwendeten Baustoffe.

Auch in für die Bauindustrie schwieriger Zeit prosperiert das Unternehmen. Über 150 Angestellte sind in Österreich und Norwegen beschäftigt. Thoma Holz ist besonders auf einen Referenzbau stolz: Das erste und wohl auch einzige Hotel aus Holz in den Alpen: Das Hotel Urthaler auf der Seiser Alm.

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© Aquex

Der zweite Preis geht an die Aquex GmbH in Deutschland für die Entwicklung eines enorm flächenschonenden Schlammabscheiders. Er kann durch eine einfache, robuste und langlebige Technik große, platzfressende Absetzbecken ersetzen. Diese werden bei zahlreichen Abwasserreinigungen benötigt, um Feststoffe aus dem zu reinigenden Abwasser abzutrennen. Der innovative Abscheider macht sich das Trägheitsprinzip zu nutze und beschleunigt den Absetzvorgang um den Faktor 20-50.

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Anerkennungen 2003

© Bubbledeck

Die Innovation besteht in einer Betondecke, bei der statisch nicht notwendige Bereiche hohl sind. Dies wird durch Einfügen von Kunststoffbällen erreicht, die vor dem Gießen in die Stahlstruktur gelegt werden. Nach dem Aushärten ergibt sich eine Betondecke, die ca. 33% leichter ist. Daher lassen sich größere Spannweiten realisieren, ohne das Tragwerk zu verstärken.

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© eCO2

Die Reinigung von kleinen Metallteilen nach der Bearbeitung ist ein in Fertigungsprozessen häufig zu lösendes Problem. Bislang war dazu entweder eine Wasserreinigung mit entsprechenden Reinigungszusätzen oder eine Lösungsmittelreinigung notwendig. eCO2 verwendet innovativ eine Kombination aus flüssigem und überkritischen CO2. Bei verbesserter Reinigungsleistung sinken Ressourcenverbrauch, Betriebskosten und Investitionssumme erheblich.

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© RWTH Aachen, Inst. für Hochspannungst., Hendrik Brixius

Die Innovation steckt in großen Transformatoren des Hochspannungsnetzes der Stromversorger. Bei Schwankungen im Strombedarf müssen Teilabschnitte der Transformatoren an- oder abgeschaltet werden. Damit dies unterbrechungsfrei erfolgen kann, wird seit 80 Jahren mit einem Lichtbogen geschaltet. Dieser Lichtbogen wurde bislang zur Isolierung in einem Ölbad erzeugt. Bei jedem Schaltvorgang verbrennt eine kleine Menge Öl zu Ruß. Dieser leitet den Strom. Daher müssen diese Schalter regelmäßig gewartet werden. In den 40-jährigen Betriebszeit des Schalters sind ca. 1.500 L Öl notwendig. Die Innovation besteht in einem Vakuumschalter, der ohne Öl funktioniert und daher wartungsfrei ist. Die Maschinenfabrik Reinhausen ist mit einem Marktanteil von 50% Weltmarktführer und beginnt ihre Produktion sukzessive auf den Vakuumschalter umzustellen.

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© Metacap

Sprühnebel und Rückprall von der Lackoberfläche sorgen bei konventionellen Farbspritzpistolen für einen Verlust von bis zu 50% Farbe. Die Innovation besteht in einer Neukonstruktion der Pistole, die den Rückprall der Farbe verhindert und den Sprühstrahl mit Luft ummantelt, so dass kein Sprühnebel unkontrolliert entweichen kann. Der Wirkungsgrad steigert sich dadurch auf fast 100%.

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